Der Expertenaustausch des Tourismusnetzwerks umfasste eine Reihe virtueller Treffen zur Förderung der nachhaltigen Tourismusentwicklung und wurde im März 2024 erfolgreich abgeschlossen. Im Auftrag der GIZ moderierte Kai Partale 2023/24 im Rahmen von SENECA SEDE (Sustainable Economic Development and Employment) bereits zum dritten Mal nach 2021 und 2022 den Austausch und brachte fachlichen Input ein. Er brachte GIZ-Experten, Fachleute und Stakeholder aus Europa, Zentralasien und dem Kaukasus zusammen, um Best Practices auszutauschen, Kooperationen zu fördern und innovative Ansätze für die Tourismusentwicklung zu erkunden.
Ziel des Tourismus-Expertenaustauschs
Die Initiative wurde mit einem klaren strategischen Ziel ins Leben gerufen: eine Plattform für den Wissensaustausch zu schaffen, die die Zusammenarbeit zwischen Tourismusprojekten stärkt, Projektsynergien fördert und die Übertragbarkeit nachhaltiger Tourismusstrategien sicherstellt. Das Netzwerk ermöglicht die Diskussion aktueller Tourismustrends und bietet eine strukturierte Umgebung für den fachlichen Austausch zwischen Experten der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Hauptziele des Expertenaustauschprogramms waren:
- Förderung bewährter Verfahren im nachhaltigen Tourismus und deren Anwendung in verschiedenen Regionen.
- Identifizierung von Kooperationsmöglichkeiten und Entwicklung von Synergien zwischen Tourismusentwicklungsprojekten.
- Diskussion und Entwicklung von Strategien für einen widerstandsfähigen Tourismus, insbesondere in der Phase der postpandemischen Erholung.
- Schaffung eines Raums für den technischen Wissensaustausch zur Unterstützung institutionellen Lernens und zur Kapazitätsentwicklung.
Programmübersicht
Von September 2023 bis März 2024 fanden im Rahmen des Expertenaustauschs sechs virtuelle Sitzungen statt, die sich jeweils zentralen Aspekten des nachhaltigen Tourismus widmeten:
- Von Tourismuspolitik zur Strategieumsetzung – Best Practices in Marktforschung und Destinationsmanagement.
- Tourismusdiversifizierung & Stakeholder-Engagement – Stärkung von Governance, Partnerschaften und neuen Tourismusprodukten.
- Geschlechtergleichstellung & soziale Inklusion – Frauenförderung und Barrierefreiheit im Tourismus.
- Destinationsmarketing & Markenbildung – Effektive Positionierung, Markenentwicklung und Wirkungsmessung.
- Nachhaltigkeit im Tourismus – Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Ressourcenmanagement.
- Künstliche Intelligenz im Tourismus – KI-gestützte Analysen, Besucherinteraktion und smarte Tourismustechnologien.
Der Expertenaustausch diente als dynamische Plattform für Fachleute, um sich über technische Themen auszutauschen und praxisnahe Erkenntnisse zu teilen. Er verdeutlichte die Bedeutung von Zusammenarbeit, Wissenstransfer und technischer Expertise für die Förderung des nachhaltigen Tourismus. Durch die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Einbindung von Stakeholdern in bedeutungsvolle Diskussionen unterstrich der Austausch den Wert kollektiven Fachwissens für die Tourismusentwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit.