Stärkung des Tourismus in Armenien: Beitrag zur Lori-Strategie und zum globalen Dialog

Kai Partale war als internationaler Experte im Rahmen des GIZ-Projekts „Support Sustainable Tourism Development in Armenia“ tätig. Die Beauftragung erfolgte im Auftrag der mascontour GmbH und konzentrierte sich auf die Entwicklung einer umfassenden Destinationsmarketingstrategie sowie auf die Positionierung der Marke für die Region Lori.

 

Credit: Tourism Committee

Von der Strategie zur regionalen Wirkung: Lori Tourism Talks

Ein Meilenstein der Tätigkeit war die Präsentation der Lori Tourismus-Marketingstrategie bei den Lori Tourism Talks im Jahr 2025. Die Veranstaltung brachte nationale und regionale Akteure zusammen, darunter das armenische Tourism Committee, regionale Behörden sowie Vertreter des Privatsektors.

Kai Partale stellte die strategische Ausrichtung für die zukünftige Positionierung von Lori vor und hob die einzigartige Kombination aus UNESCO-Welterbe, beeindruckenden Landschaften und authentischen Gemeinschaftserlebnissen hervor. Ziel der Strategie ist es, die Sichtbarkeit von Lori auf nationalen und internationalen Märkten zu erhöhen und gleichzeitig Nachhaltigkeit sowie lokale Wertschöpfung in den Mittelpunkt zu stellen.

Der partizipative Ansatz, der vor Ort Besichtigungen, Stakeholder-Konsultationen und internationales Benchmarking kombiniert, stellte eine starke Verankerung bei lokalen Akteuren sicher und gewährleistete die Abstimmung mit der nationalen Tourismusmarke Armeniens „The Hidden Track“.

 

Globale Bühne: World Tourism Communication Forum 2025

In Anerkennung seiner Expertise wurde Kai als Panelist zum World Tourism Communication Forum 2025 in Jerewan eingeladen, das vom armenischen Tourismuskomitee organisiert wurde.

Das Forum brachte internationale Expertinnen und Experten zusammen, um die Zukunft von Destinationsmarken und der Tourismuskommunikation zu diskutieren. In seinem Beitrag hob er zentrale globale Trends hervor, die das Tourismusmarketing heute prägen.

Seine Impulse verdeutlichten die Chance für Armenien, sich – ebenso wie Regionen wie Lori – als authentische, menschenzentrierte Destination in einem zunehmend standardisierten globalen Tourismusmarkt zu positionieren.